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MELAP+-Gemeinde

Förderung in Höhe von 40.000 € für eine private Baumaßnahme im Rahmen des Programms MELAP PLUS in der Raiffeisenstraße im Modellort Erlaheim

Bürgermeister Oliver Schmid und Ortsvorsteher Ewald Walter überreichten den Eheleuten Stefanie und Samuel Holike vor wenigen Tagen einen Förderbescheid über 40.000 € des Landes Baden-Württemberg

Gute Nachrichten aus Stuttgart konnten Bürgermeister Oliver Schmid und Ortsvorsteher Ewald Walter dieser Tage überbringen: Für den privaten Um- und Ausbau der Scheune eines ehemals landwirtschaftlich genutzten Hauses in der Raiffeisenstraße in Geislingen-Erlaheim wird durch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) im Rahmen des Förderprogramms MELAP PLUS eine Förderung in Höhe von 40.000 € gewährt.

Die geplanten Baumaßnahmen sehen einen kompletten Um- und Ausbau der Scheune des bisherigen Bauernhauses Raiffeisenstraße 10 durch die Eheleute Stefanie und Samuel Holike vor. Für die junge Familie soll eine neue, abgeschlossene Wohnung entstehen. Scheune und Stall werden ausgeräumt, untaugliche Einbauten entfernt und das vorhandene Raumvolumen unter Beibehaltung der gesamten Tragstruktur zu Wohnraum ausgebaut.

Bürgermeister Oliver Schmid führte aus, er freue sich über das Signal aus Stuttgart. "Es ist sehr wichtig, verfügbares Potential in der Ortsmitte neu als Wohnraum nutzbar zu machen."
Die Dorfmitte bleibt bewohnt und belebt, das Gebäude wird nicht sich selbst überlassen, sondern frühzeitig weitergenutzt. Er hoffe, so der Bürgermeister, dass dieses Vorhaben, welches ganz im Sinne des Förderprogramms ist, beispielhaft werde für weitere Gebäude im Ort.

Bürgermeister Oliver Schmid und Ortsvorsteher Ewald Walter beglückwünschten die Eheleute Holike bezüglich der durch das Regierungspräsidium Tübingen bewilligten Fördermittel und wünschten den Baumaßnahmen an dem über 100 Jahre alten Gebäude einen guten und zügigen Verlauf: Die Förderbestimmungen sehen bei allen privaten Projekten einen Abschluss der Maßnahme bis Ende Oktober diesen Jahres sowie eine Abrechnung der Maßnahme bis Ende 2015 vor.

MELAP PLUS in Erlaheim - Informationen für private Objekte:
Im Jahr 2015 erfolgt weiterhin entsprechend der Vorgaben des Programms MELAP PLUS eine Schwerpunktsetzung auf die Aktivierung privater Objekte im Modellort Erlaheim. Der Fokus wird verstärkt auf die private Umnutzung bestehender und zwecklos gewordener Bausubstanz gelegt. Neubauten sind dabei nachrangig und werden nur noch auf baulich vorgenutzten Flächen gefördert. Private Projekte und die damit verbundenen Eigentümergespräche werden im Jahr 2015 weiter in den Vordergrund gestellt. Bürgermeister Oliver Schmid und Herr Ortsvorsteher Ewald Walter sowie die Koordinierungsstelle im Hauptamt sind hierfür Ansprechpartner.

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat mit dem "Modellprojekt Eindämmung des Landschaftsverbrauchs durch Aktivierung des innerörtlichen Potentials" (MELAP) von 2003 bis 2008 bereits eine Reihe wichtiger Erfolge für Gemeinden im Ländlichen Raum Baden-Württembergs erzielt. Das Folgeprojekt MELAP PLUS, das im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) umgesetzt wird, setzt diesen erfolgreichen Ansatz mit neuen Fördermitteln bis 2015 fort.

Melap Plus Holike

MELAP PLUS Aktionstage in Erlaheim

Melap Plus

An den Aktionstagen am 27. September 2014 und 28. September 2014 erfolgte eine Schwerpunktsetzung auf die Aktivierung privater Objekte.

Der Fokus wurde verstärkt auf die private Umnutzung bestehender und zwecklos gewordener Bausubstanz gelegt. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger wurden über die Fördermöglichkeiten bei Investitionen in Bestandsgebäude (insbesondere Umnutzungen) informiert. In der Zeit von jeweils 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr konnte weiter die Scheune des Bauernhauses in der Raiffeisenstraße 10 in Erlaheim besichtigt werden. Die Scheune soll komplett um- und ausgebaut werden.

Vor Ort erhielten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Informationen aus erster Hand. Insbesondere Herr Ortsvorsteher Ewald Walter stand als Ansprechpartner zur Verfügung.

Melap Plus 2

MELAP Plus - Aktionstage am 27. und 28. September 2014

An den Aktionstagen am 27. und 28. September erfolgt eine Schwerpunktsetzung auf die Aktivierung privater Objekte. Die Bürgerinnen und Bürger werden über die Fördermöglichkeiten bei Investitionen in  Bestandsgebäude (Umnutzungen) informiert. In der Zeit von 14 Uhr bis 16 Uhr kann die Scheune des Bauernhauses in der Raiffeisenstraße 10 in Erlaheim jeweils besichtigt werden. Die Scheune soll komplett um- und ausgebaut werden. Vor Ort erhalten alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Informationen aus erster Hand.

 

Vielfalt der Lösungen zur Innenentwicklung beim MELAP PLUS Arbeitstreffen in Crailsheim-Jagstheim

Sonne_Jagstheim

Die Unterschiedlichkeit der Problemlagen und Lösungsansätze bei der Innenentwicklung wurde beim 5. MELAP PLUS Arbeitstreffen am 7. November 2013 in Crailsheim-Jagstheim deutlich. Hier präsentierten die beauftragten Planerinnen und Planer der Modell­gemeinden charakteristische Projekte und Fragestellungen. Im Modellprojekt MELAP PLUS werden mit finanziellen Mitteln aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum sowohl konzeptionelle als auch investive Maßnahmen gefördert und umgesetzt. Der Crailsheimer Teilort Jagstheim hat zum Beispiel mit dem Problem einer relativ stark befahrenen Bundesstraße zu kämpfen und sucht Lösungsmöglichkeiten für die Nutzung der Leerstände entlang dieser Durchgangsstraße. Bisher konnte für ein Gebäude, das in früheren Zeiten zuerst als Schule und dann als Strumpffabrik genutzt wurde, erfolgreich eine Nachnutzung in Form von Wohnen und Gewerbe gefunden werden. Im benachbarten, leer stehenden Gasthaus Krone plant ein ortsansässiger Investor die Umnutzung zu Ausstellungs- und Büroräumen und mehreren Wohnungen.

Ministerialdirigent Hartmut Alker, Abteilungsleiter im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR), betonte in Jagstheim, dass die demographische Entwicklung und die Verantwortung für einen sparsamen und schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen neue Herausforderungen mit sich bringen. Der Flächenverbrauch sei jedoch im Jahr 2012 wieder von 6,5 ha im Jahr 2011 auf nun 6,7 ha angestiegen. Langfristig müsse die „Netto-Null“ beim Flächenverbrauch erreicht werden. Mit beispielhaften Projekten leiste das Modellprojekt MELAP PLUS einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Flächenverbrauchs und zur Stärkung der Ortskerne im Sinne einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung.

 

Stefan Frey vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur gab zunächst einen kurzen Überblick über die Entwicklung des Flächenverbrauchs im Land. Dann stellte er das Flächenmanagement-Tool FLOO vor, das vor allem kleinen und mittleren Kommunen die systematische Erhebung und das Monitoring von innerörtlichen Flächenpotenzialen erleichtern soll.

 

Der Referent rief die anwesenden Kommunalvertreter dazu auf, das bis auf weiteres für die Gemeinden kostenlos zur Verfügung stehende Tool in ihrer Gemeinde anzuwenden. So könne man zum Beispiel auch für Bauwillige und Investoren stets einen aktuellen Überblick über die vorhandenen Innenentwicklungspotenziale zur Verfügung stellen. FLOO könnte auch ein Instrument sein, mit dem im Modellprojekt MELAP PLUS vergleichbare Daten zur Aktivierung von Flächenpotenzialen erhoben werden können, so Dr. Barbara Malburg-Graf vom Projektteam PFEiL.  

 

Unter der Überschrift „Wirtschaftlichkeit der Innenentwicklung“ gab es beim Arbeitstreffen drei interessante Beiträge. Ulf Jackisch (MLR) und Nicole Wilde-Kempf (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung) gaben einen Überblick über den ländlichen Immobilienmarkt im demographischen Wandel. Vorgestellt wurden die Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Immobilienwerte. Dazu wurden Beispiele aus den Modellgemeinden aufgezeigt. Der Crailsheimer Bürgermeister Herbert Holl präsentierte das Förderprogramm „Innen vor Außen“ der Stadt Crailsheim, mit dem Innenentwicklungsprojekte von Seiten der Kommune finanziell unterstützt werden. Der Vortrag von Markus Stein (Stadt Bad Dürrheim) und Henner Lamm (Planer) betrachtete ein Innenentwicklungsprojekt im Modellort Unterbaldingen aus dem Modellprojekt MELAP 2003-2008 aus dem Blickwinkel, welche Steuerungsmöglichkeiten die Gemeinde hat. Die Stadt Bad Dürrheim hat für eine Innenbereichsfläche in Unterbaldingen geprüft, inwieweit bei einer Wohnbebauung durch einen Bauträger eine sowohl wirtschaftlich als auch städtebaulich gute Lösung erzielt werden kann. Das Ergebnis der Untersuchung zeige, dass eine dorfgemäße und wirtschaftlich vertretbare Bebauung und Erschließung durch einzelne private Bauherren und kommunale Steuerung mit Unterstützung des ELR besser realisiert werden kann.

 
Hintergrundinformationen:

MELAP PLUS ist ein Modellprojekt des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg zur Stärkung der Ortskerne von Gemeinden im Ländlichen Raum. Im Zeitraum 2010 - 2015 soll in ausgewählten Modellorten eine neue Qualität im Ortskern entstehen. MELAP PLUS unterstützt die Gemeinden und deren Bürgerinnen und Bürger bei der Durchführung beispielhafter Projekte zur Innenentwicklung. Es sollen Strategien entwickelt werden, die geeignet sind, die Ortskerne zu beleben, die Attraktivität für Wohnen und Arbeiten zu steigern und die örtliche Baukultur zu stärken. Dabei bieten insbesondere Umnutzungen und Modernisierungen von Bestandsbauten sowie gegebenenfalls Baulückenschlüsse ökologisch und ökonomisch große Chancen für eine zukunftsgerechte Gemeindeentwicklung. Von Bedeutung für den MELAP PLUS Prozess sind Bürgerbeteiligung und innovative Vorgehensweisen der Innenentwicklung.  

Zu folgenden Themenschwerpunkten möchte das Modellvorhaben einen Beitrag leisten:

-     Innenentwicklung aktiv gestalten. Gesamtkonzeption aufstellen.

-     Mit Flächenmanagement Leerstände aktivieren und Baulücken schließen. Bauleitplanung auf den Prüfstand stellen.

-     EigentümerInnen von Gebäuden und Grundstücken zum Investieren bewegen. Hindernisse und deren Überwindung dokumentieren.

-     Bestandsgebäude umnutzen und modernisieren. Regionale Baukultur pflegen und nachhaltig weiterentwickeln.

-     Angebot und Nachfrage am Immobilienmarkt zusammenführen. Bedarf an Mietwohnungen und Barrierefreien Wohnungen berücksichtigen.

-     Neuordnung behutsam durchführen und Rückbau prüfen. Gemeinschaftseinrichtungen dem veränderten Bedarf anpassen.

-     Bürgerschaft beteiligen, Bürgerengagement unterstützen, Verantwortungsgemeinschaften fördern.

-     Überörtlich und übergemeindlich zusammenarbeiten.

Um die Modellgemeinden zu unterstützen und die Vorgehensweisen und Ergebnisse in den Modellorten für die interessierte Öffentlichkeit nutzbar zu machen, wird das Modellvorhaben vom Projektteam PFEiL (Dr. Barbara Malburg-Graf, Prof. Kerstin Gothe, Dipl.-Ing. Dörte Meinerling, Dipl.-Geogr. Daniel Voith) wissenschaftlich begleitet, dokumentiert und evaluiert. Übertragbare Ergebnisse aus MELAP PLUS sollen allen Gemeinden des Ländlichen Raums Erkenntnisse für eine erfolgreiche Siedlungsentwicklung im Bestand geben.      

 

Kontakt: Projektteam PFEiL, Stammheimer Str. 10, 70806 Kornwestheim; Tel. 07154/8051848, info@pt-pfeil.de

MELAP Plus - Informationsabend für private Maßnahmen: Donnerstag, 26.09.2013 ab 19:00 Uhr in der Ortschaftsverwaltung in Erlaheim

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürgerinnen,
liebe Erlaheimerinnen, liebe Erlaheimer,

MELAP Plus - Informationsabend für private Maßnahmen: Donnerstag, 26.09.2013 ab 19:00 Uhr in der Ortschaftsverwaltung in Erlaheim.

 

Wie sie wissen, befindet sich Erlaheim seit 2010 im Förderprogramm des Landes: Melap +

 

In diesem Programm werden nicht nur kommunale und gewerbliche Maßnahmen gefördert, sondern vor allem private Maßnahmen im Ortskern sollen gefördert und unterstützt werden! Der aktuelle Förderzeitraum läuft bis Ende 2015, bis dahin müssen aktuelle Maßnahmen abgeschlossen sein. Durch private Maßnahmen im Gebäudeerhalt und in der Gebäudeumnutzung soll der Ortskern gestärkt und wiederbelebt werden, die Lebensqualität soll verbessert werden. Weiter sollen Bauflächen im Außenbereich und deren Folgekosten durch Pflege und Unterhalt eingespart werden.

 

Umfangreiche Modernisierungen, Umbauten im Bestand, Schaffung von neuem Wohnraum sind die Themen, um die es geht.

 

Der von der Stadt Geislingen beauftragte Architekt Burghardt aus Balingen verfügt über langjährige Erfahrung in diesem Förderprogramm und möchte Sie gern an diesem Abend  umfangreich zu dem Möglichkeiten, Bedingungen und Voraussetzungen des Förderprogramms informieren.

 

Grundsätzlich gilt: kein Baubeginn vor Förderbewilligung!

 

Falls Sie also absehbar daran denken, ihr Gebäude zu modernisieren, die Scheune auszubauen, den Dachboden in eine Wohnung umzubauen, finden Sie hier Antworten auf Förderfragen!

 

Wir werden in dem geplanten Vortrag anhand von detaillierten Förderinfos und Bildern umgebauter Projekte in unterschiedlichen Ausprägungen die Möglichkeiten aufzeigen, die im Gebäudestand liegen.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihr Interesse!

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 19.09.2013

Presseartikel vom 19.09.2013 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 20.07.2013

"Innerörtliches Potenzial"

Das EU-Förderprogramm MELAP PLUS geht in die zweite Phase. Im nächsten Schritt sollen private Projekte gefördert und Einwohner motiviert werden, in Bestandsgebäude zu investieren. Mit Eigentümeransprachen, Bürgerbefragungen und Anschreiben sollen die Einwohner erreicht werden. Zudem berät die Stadt, führt Hausbegehungen durch, hilft bei der Antragsstellung und der Dokumentation. Ein Informationsabend zu MELAP PLUS findet am Mittwoch, 24. Juli, um 20 Uhr in der Ortschaftsverwaltung Erlaheim statt. Der Gemeinderat beauftragte für das Projekt für ein Jahr den freien Architekt Ralph Burghardt, dessen Honorar bei 15 137 Euro liegt.

Informationsabend für private Maßnahmen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

MELAP Plus - Informationsabend für private Maßnahmen: Mittwoch, 24.07.2013 um 20.00 Uhr in der Ortschaftsverwaltung in Erlaheim.

Wie Sie wissen, befindet sich Erlaheim seit 2010 im Förderprogramm des Landes: Melap +.

In diesem Programm werden nicht nur kommunale und gewerbliche Maßnahmen gefördert, sondern vor allem private Maßnahmen im Ortskern sollen gefördert und unterstützt werden!

Durch private Maßnahmen im Gebäudeerhalt und in der Gebäudeumnutzung soll der Ortskern gestärkt und wiederbelebt werden, die Lebensqualität soll verbessert werden.

Umfangreiche Modernisierungen, Umbauten im Bestand, Schaffung von neuem Wohnraum sind die Themen, um die es geht.

Der von der Stadt Geislingen beauftragte Architekt Burghardt aus Balingen verfügt über langjährige Erfahrung in diesem Förderprogramm und möchte Sie gerne an diesem Abend umfangreich zu dem Möglichkeiten, Bedingungen und Voraussetzungen des Förderprogramms informieren.

Grundsätzlich gilt: Kein Baubeginn vor Förderbewilligung!

Falls Sie also absehbar daran denken, ihr Gebäude zu modernisieren, die Scheune auszubauen, den Dachboden in eine Wohnung umzubauen, finden Sie hier Antworten auf Förderfragen!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihr Interesse!

Förderprogramm MELAP PLUS: Vor-Ort-Termin mit Vertretern der Projektgruppe PFEIL und des Regierungspräsidiums

Melap PLUS Treffen Sept. 2012

In der vergangenen Woche fand ein Vor-Ort-Termin im Rahmen der Zwischenevaluation des Förderprogramms MELAP Plus statt. Bürgermeister Oliver Schmid, Ortsvorsteher Ewald Walter und Hauptamtsleiter Steve Mall begrüßten mit Frau Dr. Barbara Malburg-Graf, Professorin Kerstin Gothe sowie Frau Dipl.-Ing. M. Eng. Dörte Meinerling die Vertreter des Projektteams PFEIL sowie Vertreter des Regierungspräsidiums Tübingen, Referatsleiterin Frau Anita Schmitt und Frau Alina Hünerhoff.

Am Vormittag fand eine Gesprächsrunde zum Projektstand der einzelnen Maßnahmen statt. Anhand von Plänen und Präsentationen berichtete das Planungsbüro Irmgard Röcker und Architekt Ralph Burghardt über deren Arbeit. Ebenso informierten sie über den bisherigen Verlauf. Es gab auch Gelegenheit in einer sogenannten Blitzlicht-Runde zu erörtern, welche Bereiche gut laufen, bzw. in welchen Bereichen Schwierigkeiten bestehen.

Der Geislinger Stadtteil Erlaheim wurde im Juli 2010 in das Programm MELAP PLUS aufgenommen. MELAP PLUS ist ein Programm, gefördert durch das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz durch das die Lebensqualität in Ortskernen verbessert werden soll. An dieser Stelle werden wir Sie stets aktuell mit Informationen zum Fortschreiten des Programms informieren.

Poster "Belebung der Ortsmitte"

Poster als PDF-Download

Flugblatt vom 19.03.2012

Banner MELAP PLUS Modellgemeinde Erlaheim

Anschreiben an die Mibbürger in Erlaheim Information über das Förderprogramm "MELAP PLUS" des Landes Baden-Württemberg für private Maßnahmen

"Der Brunnenplatz in Erlaheim wird umgekrempelt"

Presseartikel vom 24.09.2011 als PDF-Download

"Es grünt rund um den Erlaheimer Brunnen"

Presseartikel vom 5.11.2011 als PDF-Download

Dokumentation Brunnenplatz / Milchhaus

Brunnenplatz in Erlaheim

An dieser Stelle finden Sie eine Fotodokumentation der Arbeiten am Brunnenplatz / Milchhaus an der Ortsdurchfahrt von Erlaheim

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 7.7.2011

"Der Anfang ist gemacht"

Pressartikel vom 7.7.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 5.7.2011

"Die ersten zwei Bauwilligen melden sich"

Presseartikel vom 5.7.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 24.6.2011

"Ein kleines Häuschen in der Sommerau"

Presseartikel vom 24.6.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 24.6.2011

"Jetzt sind die Bürger gefragt"

Presseartikel vom 24.6.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 3.6.2011

"Auch Geislinger sind willkommen"

Presseartikel vom 3.6.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 28.5.2011

"Ohne die Bürger geht es nicht"

Presseartikel vom 28.5.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 28.5.2011

"Vorzeigeprojekt kommt gut voran"

Pressartikel vom 28.5.2011 als PDF-Download

MELAP PLUS – Bürgerinformationsveranstaltung – Rückblick

Mutterhaus-Zuhaus-Modell im Fokus

Nachfolgend informieren wir Sie über die Bürgerinformationsveranstaltung am 26.5.2011 in Erlaheim.

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 26.5.2011

"Bürger-Info im Rathaus"

Presseartikel vom 26.5.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 24.2.2011

"Brunnenplatz wird Schmuckstück"

Presseartikel vom 24.2.2011 als PDF-Download

Artikel aus dem Zollern-Alb-Kurier vom 5.11.2010

"Melap-plus kommt ins Laufen"

Presseartikel vom 5.11.2010 als PDF-Download

MELAP PLUS Familie trifft sich in Lauchheim-Röttingen zum ersten Arbeitstreffen

Melap_Lauchheim_Roettingen

Wie entsteht neue Qualität in den Ortskernen von Gemeinden im ländlichen Raum? Dies war die zentrale Frage des ersten Arbeitstreffens der "MELAP PLUS Familie", das am 15.02.2011 im Modellort Röttingen, einem Teilort von Lauchheim im Ostalbkreis stattfand. Dort trafen sich die Modellgemeinden (Bürgermeister, Ortsvorsteher, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung) und ihre Planer, Vertreter des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz (MLR), die Regierungspräsidien und die Wissenschaftliche Begleitung des Modellprojektes, um sich erstmals miteinander auszutauschen.

Am Vormittag präsentierte das Ministerium seine Erwartungen an das Modellprojekt, das aus Mitteln des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) finanziert wird. Ministerialdirigent Hartmut Alker, Abteilungsleiter im MLR sagte: "Wir sind sicher, dass die von uns ausgewählten Gemeinden ihrer besonderen Stellung als Modellorte für flächensparende Baulandpolitik in Baden-Württemberg gerecht werden. Sie werden in den nächsten Jahren einen Trend zur Aktivierung ihrer Ortskerne einleiten. Wir sind sehr daran interessiert, dass in den Modellorten beispielhafte Projekte umgesetzt werden, die wiederum anderen Gemeinden insbesondere im ländlichen Raum neue Wege zur Innenentwicklung aufzeigen." Dr. Barbara Malburg-Graf, die mit dem Projektteam PFEiL das Modellprojekt wissenschaftlich begleitet, zeigte zwei verschiedene Perspektiven der Ortskernentwickung auf. "Auf der einen Seite müssen sich die Gemeinden Gedanken machen, wie sie ihre Orte auch im regionalen Zusammenhang zukünftig weiter entwickeln. Auf der anderen Seite geht es darum, die diesen Entwicklungszielen angemessene Nutzung von leer stehenden Gebäuden und zur Verfügung stehenden Flächen zu finden.". Der Vortrag der Architekturprofessorin und Stadtplanerin Kerstin Gothe (ebenfalls Projektteam PFEiL) machte deutlich, dass modernisierte und umgebaute Gebäude im Ortskern zu einer attraktiven Alternative zum Bauen auf der grünen Wiese werden können. Sie stellte fest: "Über Baukultur kann die Lebensqualität in den Ortskernen gestärkt werden."

Die Teilnehmer konnten sich beim Ortsrundgang durch Röttingen ein Bild von der in Teilen sehr dicht mit landwirtschaftlichen Nebengebäuden aus der Nachkriegszeit bebauten Ortslage machen. Sie gewannen auch einen Eindruck vom attraktiv in der Landschaft gelegenen Ort mit der charakteristischen Kirche, den großen Walnussbäumen und reizvollen innerörtlichen Freiflächen,. Am Nachmittag diskutierten die Teilnehmer an Thementischen unter anderem über Herangehens¬weisen bei der Bürgerbeteiligung und bei der Öffentlichkeitsarbeit. Sie waren sich darüber einig, dass es gelingen muss, eine Aufbruchstimmung für das MELAP PLUS Projekt in ihren Modellorten zu erreichen. Erstmals konnten seitens der Stadtverwaltung Geislingen konkrete Maßnahmen vorbesprochen werden. Das Vorhaben "Brunnenplatz Milch- und Backhäusle" wurde seitens des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz (MLR) begrüßt.  

Melap_Lauchheim_Roettingen

Artikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 20.7.2010

"Großer Jubel über viel Geld vom Land"

Presseartikel vom  20.7.2010 als PDF-Download

Bürgermeister Oliver Schmid  bei der Aufnahme im Juli 2010

Erfolgreiche Bewerbung: Erlaheim ist MELAP+-Modellgemeinde

Der Geislinger Stadtteil Erlaheim wurde in das Modellprojekt zur Eindämmung des Landschaftsverbrauchs durch Aktivierung des innerörtlichen Potentials (MELAP+) aufgenommen

Eine große Freude für alle Beteiligten war die Bekannt gabe der Modellgemeinden, die am Montag 21.07. auf dem Gelände der Landesgartenschau in Villingen-Schwenningen erfolgte. Aus den Händen von Herrn Minster Rudolf Köberle konnten Bürgermeister Schmid und Ortsvorsteher Ewald Walter die Urkunde entgegennehmen.

Die Delegation um Bürgermeister Oliver Schmid zeigte sich erfreut, dass der Geislinger Teilort Erlaheim beim Programm Melap+ neben 12 weiteren Kommunen zum Zuge gekommen ist. Die Nachfrage im Land nach dem Förderprogramm war besonders groß; insgesamt hatten sich 47 Kommunen darum beworben. Die Stadt kann nun bis ins Jahr 2015 interessante Projekte mit einem Landeszuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent realisieren.

Bürgermeister Oliver Schmid sprach in seiner Dankesrede von einem "wichtigen Signal für den Stadtteil Erlaheim". In seinem Gespräch mit Herrn Minister Rudolf Köberle, MdL, Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg informierte er über das Zustandekommen der einzelnen Maßnahmen. "Es ist einzigartig, was hier aus bürgerschaftlichen Engagement heraus entstanden ist." Ursprünglich wurde das acht  Maßnahmen umfassende Projekt im Rahmen des LEADER-Programmes auf den Weg gebracht. Diese einzelnen Projektideen können nun durch die Aufnahme in MELAP+ eine noch höhere Förderung erfahren, als dies mit LEADER möglich gewesen wäre.

Worte des Dankes richtete Bürgermeister Oliver Schmid an die Adresse der ebenfalls anwesenden Vertreter des Landkreises, Herrn Landrat Günther-Martin Pauli, MdL, Herrn Heinz Pflumm vom Kommunalamt sowie Herrn Markus Münch von der LEADER-Geschäftsstelle Zollernalb von deren Seite die Stadt Geislingen in Ihrem Bestreben unterstützt wurde.

MELAP-Plus gefördert durch das MLR BW

Die Aufnahmeurkunde

Das Programm MELAP+ wurde ins Leben gerufen um übermäßigen Eingriffen in die Natur durch die Erschließung immer neuer Baugebiete entgegen zu wirken. Ziel ist es, eine Innenentwicklung der Ortskerne einer Außenentwicklung vor zu ziehen. Innerörtliche Potentiale sollen (neu-) entdeckt und entwickelt werden.
Die einzelnen Projektideen, die aus den Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger für den Stadtteil Erlaheim erarbeitet wurden und förderfähig sind umfassen folgende Punkte:

  • - Mutterhaus-Zuhaus-Projekt für ein kostensparendes, innerörtliches Bauen, Erschließung der Zuhäuser erfolgt über ein Mutterhaus
  • - Flächenpool - Wiederbelebung aussterbender Dorfquartiere
  • - Scheunenbox - Sicherung der Grundversorgung im Ort
  • - Kulturscheune - Wiederbelebung eines alten Bauernhauses als Gemeinschaftseinrichtung
  • - Hühle mit Streuobstwiese - Freiflächengestaltung zur Aktivierung des Dorfkernes
  • - Kulturpfad - Verbesserung des Angebotes für Naherholung und Tourismus
  • - Private Einzelmaßnahmen - Sanierung und Nachverdichtung auf privaten Grundstücken

Minister Rudolf Köberle hob in seiner Rede die Verantwortung der MELAP+ - Gemeinden als Vorreiter hervor. Mit den angestrebten Modellprojekten stehe man im Fokus der Öffentlichkeit. Die Auswahl unter sehr vielen sehr guten Bewerbungen sei sehr schwer gefallen. Die als Modellgemeinden festgelegten Orte könnten nun für fünf Jahre erhebliche Fördermittel aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) erhalten.

Bürgermeister Oliver Schmid nimmt  dieses erfolgreiche Abschneiden zum Anlass, seinen Dank an all diejenigen zu richten, die sich in den vergangenen Monaten intensiv im Wege des bürgerschaftlichen Engagements in das Projekt eingebracht haben.

Bei der Aufnahmefeierlichkeit

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Weitere Informationen

Das MELAP+-Programm

Neue Qualität im Ortskern

Wie sollen unsere Dörfer und Gemeinden in Zukunft aussehen? Die demographische Entwicklung und unsere Verantwortung für einen sparsamen und schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen stellen uns vor neue Herausforderungen: Planungen zu Neubaugebieten müssen in Zukunft noch kritischer als bisher geprüft werden. Darüber hinaus sind Anstrengungen erforderlich, um die Ortskerne zu stärken und die dort vorhandenen Flächenpotenziale zu nutzen.

Das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz hat mit dem "Modellprojekt Eindämmung des Landschaftsverbrauchs durch Aktivierung des innerörtlichen Potentials" (MELAP) von 2003 bis 2008 bereits eine Reihe wichtiger Erfolge für Gemeinden im Ländlichen Raum Baden-Württembergs erzielt. Das Folgeprojekt MELAP PLUS, das im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) umgesetzt wird, setzt diesen erfolgreichen Ansatz mit neuen Fördermitteln bis 2015 fort.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.melap-plus.de