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Artikel vom 02.02.2018

Gärtnerei Hauser
"Auf die Umwelt Obacht geben"

Ein strahlendes Lächeln führt Albrecht Hauser in der Gärtnerei an das Display seines "Solar-Log". Er prüft die Leistung seiner großen Solaranlage. Mit dem Satz "Des isch a feine Sach" weist er auf das digitale Übersichtsdiagramm, das ihm aufzeigt, wieviel CO2 der Betrieb in den letzten Jahren eingespart hat. Der Familienbetrieb, den Anneliese und Albrecht Hauser zusammen führen, verfügt seit 2003 über drei Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Gewächshäuser und Scheunen im Gesamtvolumen von 60 KW. Hinzu kommt eine 30-KW-Anlage auf dem privaten Wohnhaus. Eine thermische Anlage sorgt dort zudem für warmes Wasser. Am liebsten wäre es dem Gärtnermeister, wenn er in Zukunft seine Photovoltaikanlage mit eigenem Speicher zum Eigenstromverbrauch nutzen und auch ein mögliches Elektroauto damit betanken könnte.

Schon seit 40 Jahren kümmert sich das Unternehmen um Energieeinsparung. Die Heizrohre in den Gewächshäusern wurden entsprechend angepasst und verlegt. Die Gärtnerei arbeitet mit einem geschlossenen Bewässerungssystem. Kein Dünger kann ins Grundwasser entweichen. Auf 6.000 Quadratmetern unter Planen und Glas wachsen vornehmlich Blumen und auch Gemüse. Hinzu kommen 5 Hektar Freilandfläche. Der Blick in die Gewächshäuser lässt das Herz höher schlagen: Ackersalat, Mangold, Petersilie, Dill, Endiviensalat und vieles mehr. Der andere Blick findet Geranien, Ranunkeln und alle Blumenträume. Der Verkauf findet auf zwei Wochenmärkten und direkt ab Gärtnerei sowie im Blumenfachgeschäft Hauser in der Bachstraße 2 statt.

Der Betrieb läuft mit insgesamt sechs Beschäftigten: Die beiden Hausers, Gesellen und zwei Auszubildende. In den vergangenen Jahren sind schon fünfzig Azubis in dem geprüften Fach- und Lehrbetrieb ausgebildet worden.

Gartenbau sei manchmal körperlich durchaus anstrengend und nicht ganz frei von Risiken. So hat auch der Sturm "Friederike" in der Balgenau Schäden hinterlassen. Etliche Planen zum Schutz der Pflanzen sind abgerissen und müssen neu befestigt werden.

Die Gärtnerei Hauser wirbt als Mitgliedsbetrieb des HGV für die "Klimastadt" und rät auch der eigenen Kundschaft, den Weg der Verknüpfung von Klimaschutz und örtlicher Wirtschaft aktiv mitzutragen: "Man muss auf die Umwelt Obacht geben!" Der Kauf von Produkten und Waren aus der Region sei auch ein Beitrag zur "Klimastadt". Dabei könne man auf Plastiktüten verzichten. Die Gärtnerei bietet den Kunden daher wiederbenutzbare grüne Gemüsenetze für den Transport des Gemüses in die eigene Küche.

Albrecht Hauser blickt über die Blumen und Pflanzen, hält inne, lächelt und sagt dann ganz ruhig: "Der Gärtnerberuf ist doch der schönste Beruf, den es gibt."

Kontakt: Gärtnerei Albrecht Hauser, Oberes Balgenau 1, 72351 Geislingen, Tel. 07433-145031. Blumenfachgeschäft Hauser, Bachstr. 2, 72351 Geislingen, Tel. 07433- 9046058. http://www.gaertnerei-hauser.de/

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