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Artikel vom 02.03.2018

Torf wird durch die Trockenlegung und den Abbau von Mooren gewonnen. Moore sind wichtige Biotope mit einer reichhaltigen Artenvielfalt sowie große Kohlenstoffspeicher. Durch ihren Abbau werden Lebensräume zerstört und große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt. Sie müssen deshalb geschützt werden.

Handelsübliche Garten- und Blumenerden bestehen bis zu 90 Prozent aus Torf.

Umweltfreundliche Alternativen sind torffreie Erden aus Holzfasern, Rinde oder aus Kompost. Prüfen Sie anhand der Liste der Inhaltsstoffe, dass kein Torf enthalten ist. Moore binden etwa 700 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar – sechsmal so viel wie Wald. Trotz ihres geringen weltweiten Flächenanteils von nur drei Prozent speichern Moore etwa ein Drittel des gesamten im Boden gebundenen Kohlenstoffs. Beim Abbau von Torf werden Moore, deren Entstehung Jahrhunderte bis Jahrtausende gedauert hat, entwässert. Dabei wird nicht nur der Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen zerstört, es entweicht auch CO2.

Der Torfabbau ist so mindestens für sechs bis sieben Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Nach aktuellen, noch nicht endgültig gesicherten Schätzungen, sind entwässerte Torfböden einschließlich Torffeuern allerdings noch für einen erheblich höheren Anteil – bis zu 30 Prozent – der weltweiten vom Menschen gemachten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. In Deutschland sind circa 90 Prozent der Moore degradiert und emittieren daher CO2. Aufgrund dieser Tatsache und nicht angepasster Bewirtschaftung von Moorböden emittieren diese circa 2,5 bis fünf Prozent der jährlichen CO2-Gesamtemissionen Deutschlands.

(Ein Tipp des Bundesumweltamtes)

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